BERGAMOTTE

Bergamotte [citrus bergamia]

Ein Fläschchen Bergmaotte gehört meiner Meinung nach in jede Aromaapotheke.Leidet jemand an Schlafstörungen, oder mieser Stimmung, komme ich meist erst mal mit einem Tropfen dieses fein duftenden Öls um die Ecke.

Es ist erwiesen, dass ätherische Öle einen positiven Effekt auf die physische und psychische Gesundheit haben. Insbesondere Zitrusöle werden gerne als Stimmungsaufheller angewendet. Ein besonderes Öl ist das der Bergamotte. Es wird aus der Frucht, genauer aus der Schale gewonnen. Für einen Liter Öl, müssen 200 Kilogramm Früchte gepresst werden.

Bergamotte ist nicht so süß wie Orange, sondern hat einen leicht herben und frischen Unterton. Den meisten wird der Geruch als  Hauptbestandteil von Kölnisch Wasser bekannt sein, und wird daher manchmal mit Großmutters muffigen Wäscheschubladen assoziiert. Das reine ätherische Öl hat aber damit nicht viel zu tun.

Natürliches Antidepressivum

Der Charakter von Bergamot erwärmt. Es stärkt das innere Feuer des Herzens und erzeugt Wellen der Freude. Bei schlechter Laune, Stress oder Angstzuständen, kann das Riechen von Bergamotte beruhigend, aufmunternd und regulierend wirken. Es wirkt sofort auf das zentrale Nervensystem und regt die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Encephalinen an.

 

Wirkung von Bergamotteöl

Auf körperlicher Ebene:

  • Desinfizierend und antiseptisch; kann ergänzend bei der Wundheilung verwendet werden.
  • Bei Hautproblemen (Ekzeme, Psoriasis, Akne, Fieberbläschen und Krampfadern).
  • Hilfreich bei Kreislaufproblemen (wirkt blutdrucksenken und reguliert die Herzfrequenz sowie die Atmung)
  • Als Ergänzung zu anderen immunstärkenden ätehrischen Ölen bei Erkältung, Grippe, usw.
  • Entkrampfend und wird aufgrund seiner bitter-tonischen Eigenschaften bei Verdauungsprobleme eingesetzt, wie auch bei Darmkrämpfen.
  • Appetitanregend
  • Zusammen mit Sandelholz bei Blasenentzündungen

 

Auf geistiger Ebene:

  • Bei Stresssituationen und Angstzuständen
  • Melancholischen Verstimmungen
  • Harmonisiert bei Zorn, Wut und Ärger
  • Hat sowohl sedierende als auch tonisierende und revitalisierende Eigenschaften
  • Gegen Schlaflosigkeit im Diffusor oder als Kopfkissenspray
  • Burn-Out Syndrom
  • Konzentrrationsfördernd

Bergamotteöl kann gut im Hinergrund im Diffusor angewandt werden. Zusammen mit Melisse, Lavendel oder Ylang Ylang wird die entspannende und beruhigende Wirkung verstärkt.

Bei innerlicher Anwendung, z.B. bei Darmkrämpfen, 1 Tropfen mit einem Emulgator wie Honig mischen und mit lauwarmen Wasser verdünnt trinken.

Vorsicht bei Sonne

Bei Anwendung auf der Haut müssen ätherische Öle müssen immer mit Trägeöl verdünnt werden.Insbesondere bei Zitrusölen sollte dies nur mit einer geringen Konzentrationen geschehen.  Bei ihrer Anwendung auf der Haut wird diese, aufgrund der phototoxisch wirkenden Bergapten, gegen UV-Licht empfindlicher. Bei zu hoher Dosierung könnte man in der Sonne leichte Verbrennungen, bzw. Hautreizungen davon tragen.
Für Bergamotte wird daher  eine 0,4 % ige Verdünnung empfohlen.

Es ist allerdings auch bergaphtenfreies Bergamoteöl erhältlich, bei dem dieser Stoff durch zusätzliche Destillationsschritte entfernt wurde

 

 

 

 

1 Kommentare

  1. Pingback: ZITRUSÖLE | hannabergblau

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