TERPENE- DIE DUFTMOLEKÜLE DES WALDES

Das heute bekannte Waldbaden (Shirin Yoku) wurde 1982 in Japan erfunden um die Bevölkerung für den Schutz der japanischen Wälder zu sensibilisieren. Was zuerst nur als eine Marketing-Strategie gedacht war die Leute für den Wald zu begeistern, entwickelte sich durch die gesundheitsfördernden Aspekte bald zu einem weltweiten Trend in der Präventivmedizin:  Zahlreich durchgeführte Studien (auch im Westen) belegen die heilenden Eigenschaften des Waldes auf das Nerven-, das Hormon- und das Immunsystem.

Vermutlich ist dir schon aufgefallen, dass du nach einem Regenschauer, oder an einem warmen Sommertag den typischen würzigen Waldgeruch am Besten wahrnimmst. Dafür verantwortlich sind die sogenannten Terpene, bzw. Terpeniode der Nadelbäume. Bei genauerer Beobachtung kann man bei Hitze den blauen Dunst über den Wälder sehen. Mit der Emission von Terpenen kommunizieren die Bäume miteinander und schützen sich vor Feinden oder zu starker Sonneneinstrahlungen. Eben diese sind auch für die gesundheitsfördernde und entspannende Wirkweise ätherischer Baumöle verantwortlich.

 

WAS SIND TERPENE?

Terpene sind aromatische Nanopartikel, welche die Blut-Hirn-Schranke überwinden können. Ätherische Öle bestehen in der Hauptsache aus Monoterpenen und Sesquiterpenen. Öle mit hohem Monoterpengehalt finden sich insbesondere in Nadel- und Zitrusölen (Pinen, Limonen). Sie wirken antiviral sowie antibakteriell und beeinflussen positiv das vegetative Nervensystem. Sie fördern die Resilienz, wirken stimulierend und fördern die Achtsamkeit.

Trotzdem sollten wir so oft es geht in den Wald und direkt “an der Quelle” riechen. In einer japanischen Studie von 2009 wurde nachgewiesen, dass frische Zedernadeln einen höheren Gehalt an Terpenen aufweisen als das ätherische Öl. Außerdem stimulieren wir bei dem Aufenthalt in der Natur nicht nur unseren Geruchssinn, sondern auch Augen, Ohren, Tast- & Geschmackssinn inklusiver aller Vorteile von Bewegung an der frischen Luft.

Die Duftlampe kann also den Aufenthalt im Wald nicht komplett ersetzen. Aber wenn es uns die Zeit oder die Umstände nicht erlauben einen ausgedehnten Waldspaziergang zu unternehmen, ist ein Griff zum Fläschchen doch nicht das Schlechteste.

 

WALDMEDITATION ZUR GESUNDHEITSAKTIVIERUNG

Meditationen und Fantasiereisen sind mächtige Werkzeuge um mit unserem Unterbewusstsein zu kommunizieren und Botschaften zu manifestieren. Durch Autosuggestion können auch Selbstheilungskräfte mobilisiert werden.

Folgende Meditation zielt zum einen auf Entspannung, aber auch auf Heilung ab.
Die Kombination von antiviralen und antibakteriellen ätherischen Ölen, der Synergie des Waldes mit den Bäumen wie auch den Mikroorganismen sowie der bildhaften Vorstellung eines Heilungsprozesses, bieten eine Heilmeditation auf mehreren Ebenen.

 

Ich empfehle für diese Duftreise ätherische Nadelöle wie Fichte, Kiefer und Tanne. Ob du mischen möchtest oder die Zirbelkiefer lieber der Latschenkiefer vorziehst bleibt ganz dir und deiner Vorliebe überlassen.

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