WHAT IT FEELS LIKE

Was für ein „instagramable“ übelriechendes Potpourri von kaltem Rauch und abgestandenem Bier. Müde von durchgegrübelten Nächten. Nach tausend Ideen, die bis zur Erträglichkeit hingebogen wurden, und dann irgendwie wieder eingekracht sind, fühlen sich die letzten Wochen einfach nur nach einem fiesen Kater an.
Das darf auch mal sein. Das ist auszuhalten. Man kann nicht alles in der Hand haben. Man muss jetzt auch nichts zwanghaft happy-shiny-glitter-pink sehen. Ich glaube, es reicht schon zu wissen und das tiefe Vertrauen zu haben, dass es bald schon weitergeht, dass man geliebt wird, dass man eine Lösung findet.

 

WIR HABEN UNS HETZEN LASSEN. WIR HABEN DIE QUITTUNG BEKOMMEN.

Leider helfen da jetzt nicht eine Portion Magnesium und ein Rollmops zum Frühstück. Die Flucht auf eine einsame Insel, viel Ruhe und 20 Stunden Schlaf klingt verlockend, doch auch da denke ich, dass es nichts bringt. Aber mal kurz ausruhen darf definitiv sein. Ein grauer Herbstmorgen lädt förmlich dazu ein, sich nochmals auf das Sofa zu legen und nichts zu tun.

 

Eigentlich hilft jetzt nur noch eines: einen Schritt zurücktreten und die Situation nochmals genau betrachten und einschätzen:

  • Wo gibt es Möglichkeiten?
  • Was kann ich leisten?
  • Was bin ich bereit zu leisten / aufzugeben / Kompromisse zu machen?
  • Wo kann man Druck rausnehmen?
  • Wo verrenne ich mich in Utopien?
  • Wo verrenne ich mich in Dystopien?
  • Bin ich authentisch in meinen Entscheidungen?

Blinder Aktionismus hilft nicht. Ich weiß, wie verlockend die Idee ist, schnell eine Lösung zu finden und am liebsten schon gestern als heute an die Umsetzung zu gehen – und schwupps sind wir in der Gefahr, in alte Muster zurückfallen:

Wirkliche Problemlösung findet nicht an einem Tag statt, dafür lassen sich Symptome schon nach einer Stunde unterdrücken. Und wie schnell ist das Übel dann wieder vergessen.

Es gibt immer wieder – und auch aktuell – genug Punkte, die einfach von außen geleitet, entschieden und nicht geändert werden können. Es geht nun aber darum, eine Strategie zu finden, wie man mit dem nicht Veränderbaren umgehen und wo man trotzdem aktiv sein Schicksal in die Hand nehmen kann.

 

„Wir erfreuen uns an der Schönheit des Schmetterlings, gestehen uns aber selten ein, was er durchgemacht hat, um diese Schönheit zu erlangen“

– Maya Angelou 🐛 🦋


Okay, ich bin abartig müde – aber ich bleib wach! ✨

 

 

 

 

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